Elke Backes & Daniel Janzen

Vorwort zum Magazin

KUNSTKAUFMAGAZIN 01
Liebe Kunstfreunde,
Sie halten unser neues Magazin in den H�nden. Es hei�t A. A steht f�r Art, also Kunst. A steht aber auch f�r Anfang. Der Zusatz im Titel irritiert zun�chst. Kunst-kauf-magazin ...
Elke Backes
Elke Backes
Elke Backes

Ein Magazin, das rein auf Kommerz ausgerichtet ist? Wie und warum soll ein solches Magazin objektiv �ber Kunst berichten?

Insbesondere mit Blick auf die steile Karriere der Druckgraphik l�sst sich diese Frage leicht beantworten. Es ist die Vielfalt der neuen technischen M�glichkeiten, die sowohl die k�nstlerische Produktion als auch das Konsumverhalten ver�ndert hat. Seriell produzierte Auflageobjekte tragen nachhaltig zur Popularisierung der Gegenwartskunst bei, machen den Erwerb von Kunst allt�glicher und bringen in der Folge einen neuen Typus von Sammlern hervor. Und genau diesen ver�nderten Bedingun-gen des Kunstmarktes stellt sich dieses Magazin. Es beinhaltet Angebote von Auflageobjekten, die sich am Bedarf des aktuellen Kunstmarktes und somit am Typus des neuen Sammlers orientieren. Die hier angebotenen Auflageobjekte von etablierten wie jungen K�nstlern spiegeln das breite Spektrum der Gegenwartskunst und ihrer Sprache. Vorab gew�hrt der redaktionelle Teil aus unterschiedlichster Perspektive einen Einblick in das aktuelle Kunstgeschehen. Wie verschieden hierbei die Zielsetzungen sein k�nnen, wird in unseren Gespr�chen mit Vertretern der wesentlichen Marktakteure deutlich.

Die Sicht der K�nstler repr�sentieren Stephan Balkenhol und Jonathan Meese, der f�r den Kunstblog ATELIERBESUCHE.COM seinen Denkraum der Kunstentstehung �ffnete. Graham Newhall, Sprecher des New-Yorker Online-Portals ARTSY.NET verr�t die vision�ren Ideen dieses global agierenden Unternehmens, das zwischen Galerie und Kaufinteressent auf digitaler Ebene vermittelt. Walter M. Gehlen, einer der beiden Gesch�ftsf�hrer der neuen Kunstmesse ART D�SSELDORF erl�utert das neue Messekonzept, das innerhalb des traditionellen Kunstmarktes agiert. Und Eugen Viehof erz�hlt aus der Perspektive des Sammlers �ber die Entwicklung und Ver�nderungen im Konzept der SAMMLUNG VIEHOF...

Daniel Janzen

»Ich suche nicht, ich finde«, hat Pablo Picasso einmal gesagt. Wie gern w�rden wir es ihm alle jederzeit gleichtun. Doch gerade auf dem Kunstmarkt scheint das simple Finden unm�glich. Zu riesig ist die Auswahl, um als Einzelner einen vollst�ndigen �berblick gewinnen zu k�nnen. Experten k�nnen helfen, m�chten jedoch auch ihre subjektive Sicht auf eben diese Kunst vermitteln.

Deshalb dieses Magazin. Wir verschaffen Ihnen einen �berblick. Seit Jahren sp�ren wir auf den Kunstmessen und in den Galerien dieser Welt Tendenzen nach, kn�pfen Kontakte zu H�ndlern, Galeristen, K�nstlern und finden in ihnen Partner. Es sind diese Partner, die wir immer wieder nach ihren Empfehlungen und pers�nlichen Sch�tzen befragen. Ihre Antworten bildeten die Grundlage f�r die Auswahl der Kunstwerke, die einen Einstieg in das individuelle Kunsterleben eines jeden Lesers erm�glichen sollen. Spannende junge K�nstler wie Leon L�wentraut oder Tim Bengel, die in j�ngster Vergangenheit viele Menschen bewegt haben, stehen hier gleichauf mit etablierten K�nstlern wie Meese, Balkenhol, Uecker, Virnich oder Peters, die alle l�ngst ihren Einzug in internationale Museen gehalten haben.

Bevor Sie sich nun also den Werken dieser K�nstler widmen, noch eine kleine Bitte: Lassen Sie sich Kunst nicht bis ins kleinste Detail erkl�ren, lassen Sie sie auf sich wirken. Egal, ob erfahrener Kunstsammler oder kunstinteressierter Neueinsteiger: Kaufen Sie nur, was Ihnen gef�llt. Das ist das A und O, wenn man finden m�chte, statt zu suchen. Wenn Sie K�nstler, Galerie oder Kunsth�ndler sind und Interesse haben, ein Teil dieses Magazins zu sein, bitte z�gern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Wir helfen und beraten Sie gerne.

Daniel Janzen
Daniel Janzen